Editorial Heft 2/2002


Liebe Leser
Rechtzeitig vor den großen Ferien – erfahrungsgemäß Hauptreisesaison für USA-Touren – kommt wieder eine Auffrischung der Infos zu den Bahnen in den USA. Einige Museumsbahnbetriebe kamen bisher zu unrecht zu kurz in unserer Berichterstattung. Das soll nicht verhehlen, dass noch weiterer Nachholbedarf besteht, leider kamen dazu recht wenige Infos, Berichte und Fotos an die Redaktionsleitung ...

Spanien ist auf dem besten Weg "alte" Stellungen als Marktführer bei den Europäischen Reisezielen zurückzuerobern. Führen die Wege des "Otto-Normaltouristen" eher an den Teutonengrill bei Barcelona oder auf Mallorca (auch jeweils mit durchaus interessanten Bahnreisezielen – wir berichteten bereits), so wollen wir Sie diesmal nach Andalusien und in die Pyrenäen locken! Ein unerwartet interessantes Bahnsystem und eine Hochgebirgsbahn wie in den Alpen erwarten Sie.

Ghana ist ein weiterer weißer Fleck unserer internen Buchführung, der in dieser Ausgabe getilgt wird. Es werden immer weniger weiße Flecken, aber keine Angst – für die nächsten Jahre haben wir noch genügend Themen zum Berichten! Die Bahnen Afrikas – bis auf wenige Ausnahmen schon immer auf den hinteren Plätzen weltweit – haben den Kampf gegen Bus, Lkw und Auto wohl schon fast verloren, falls kein Wunder geschieht. In Ghana könnte es für "ein kleines Wunder" reichen, hoffen wir das Beste, lieber Leser!

Zwei Artikel, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, beschäftigen sich mit Peru. Dr. Koch gibt aus Anlass einer aktuellen Reise einen Rückblick zwischen einst und jetzt, während Alexandro Albé den Ablauf und Geschichte einer Minenbahn im südlichen Peru zeichnet.

Und jetzt viel Spaß bei Ihrer "Reise" in drei Kontinente wünscht Ihr

Karl-W. Koch


Zurück Webmaster 08.08.2002 Weiter