Editorial Heft 1/2005


Liebe Leser
Die "Dampffront bröckelt": Nicht von ungefähr haben wir in unserem schon fast traditionellen 1er Heft des Jahrganges dieses mal mit den Fidschis und Chile eine größere Zahl an Seiten mit Nicht-Dampflok-Berichterstattung gefüllt, genauer gesagt: "füllen müssen". Außer in China bleiben nur touristische oder museale Projekte, darunter muss der Ehrlichkeit halber auch die Bahn in Eritrea gesehen werden. Und auch in China "bröckelt's", s. JingPeng-Pass! Alles hat ein Ende ...

Im Brasilienheft hat, wie aufmerksame Leser unter Ihnen sicher bereits bemerkt haben, der Druckfehlerteufel gleich mehrfach zugeschlagen: Auf der Seite 21 wurde der obere und der untere Bildtext vertauscht, auf Seite 12 der falsche Text abgedruckt. Dieser gehört zur Aufnahme auf S. 13, wo er sich richtigerweise dann auch ein 2. Mal befindet. Wir bitten dies zu entschuldigen.
Der fehlende Text auf S. 12 muss lauten: "Ankunft eines Erzzuges der Vitoria-Minas-Bahn im Rangierbahnhof Tubarão / Vitoria, Mai 2003, geführt von zwei achtachsigen Lokomotiven unterschiedlicher Bauart: Vorn Dash-9-408BW Nr. 1155 (GE 53494/2002), Bo'Bo' + Bo'Bo', 4.000 PS, dahinter GM DDM45 Nr. 856 (GM-EMD 713112/1974) Do'Do', 3.600 PS. Die Bo'Bo'-Gelenkdrehgestelle der Dash-9 haben sich als viel "gleisfreundlicher" erwiesen als die starren Drehgestelle der DDM45. (Foto: J. Setti)"

Etwas gewöhnungsbedürftig liest sich für manche vielleicht der Eritrea-Artikel von Günter Koch. Der Autor bestand auf Einhalt seiner privaten "Rechtschreibreform", angelehnt an das Schweizer Modell, d.h. ohne jegliches "ß". Verdenken kann ich ihm seine Eigenmächtigkeit nicht, schlägt das Hickhack um die sog. Reform doch einige Kapriolen und ist diese selbst durch einige Inkonsequenz gekennzeichnet. Eine Reform der Reform wird langsam überfällig, soll nicht der Trend dahin gehen, dass künftig jeder seine eigenen Richtlinien erlässt (- oder erläßt - oder erlaesst ...?) Ihre Meinung - auch dazu - interessiert uns, schreiben Sie doch bitte meinem Namensvetter oder mir.

Ihr

Karl-W. Koch


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