Nachrichten IV/1999


Afrika
Äthiopien/Djibouti - Malawi - Südafrika
Amerika
Ecuador - Peru - USA
Asien
China - Iran - Thailand
Europa
Finnland - Großbritannien - Norwegen - Polen - Portugal - Rumänien - Rußland - Rußland/Deutschland - Spanien/Rußland - Spanien

Äthiopien/Djibouti

Marode Bahnstrecke [IV/1999]
(FAZ) Die vor fast einhundert Jahren von Franzosen gebaute 781 Kilometer lange Bahnstrecke von Djibouti nach Addis Abeba wird von einer binationalen Staatsgesellschaft getragen, der Chemin de Fer Djibouto-Éthiopien. Die Fahrt mit überalterten rostigen Waggons und Lokomotiven auf nur einer Spur dauert zwei Tage. Etwa 500 Kilometer Schienen müßten, so der Manager der Bahn, dringend ersetzt und einige im Krieg zwischen Äthiopien und Somalia vor zwei Jahrzehnten zerstörte Brücken repariert werden. Die Europäische Union und Paris haben ihre Hilfe zur Renovierung aber an strikte Bedingungen gekoppelt. Dazu zählt, daß 1300 Mitarbeiter zu entlassen wären, knapp die Hälfte der Belegschaft. Der Bahngesellschaft aber fehlt das Geld für Pensionen und Entlassungsgelder.


Malawi

Eisenbahnprivatisierung [IV/1999]
(FAZ) Malawi will seine Eisenbahn zum 1. November privatisieren. Der staatliche Privatisierungsausschuss hat angekündigt, ein internationales Konsortium unter Leitung der amerikanischen Railroad Development werde die Verlust bringende Gesellschaft und die knapp 800 Kilometer lange Strecke übernehmen. Sieben ausländische Gesellschaften hatten sich um die Konzession bemüht, die den Betrieb für 20 Jahre gestattet. Es wird erwartet, dass der neue Betreiber weitere Mitarbeiter entlässt; derzeit arbeiten noch 3000 Personen für die Eisenbahn. Die Weltbank dringt seit 1992 darauf, daß das Unternehmen effizienter geführt wird. Der Bahnbetrieb ist in den vergangenen Jahren ausgeweitet worden. So wurden die beiden Strecken ins benachbarte Moçambique und zum Meer, die Nacala- und Tete-Korridore, wieder eröffnet.


Südafrika

Schienenkreuzfahrten [IV/1999]
(FE/KWK) Neben den bereits bekannten Shongolo-Fahrten bietet ein weiteres Unternehmen Kreuzfahrten auf der Schienen an. "Bushveld Train Safaris" haben 2 bis 3 Wochenendreisen und jeweils eine mehrtägige Fahrt pro Monat im Programm (März bis November). Die Preise ab 800,- ZAR (Wochenendtrips) bis 2600,- ZAR (6 bis 8 Tage, Namibia 4500,- ZAR für 10 Tage) schließen die Fahrt, alle Mahlzeiten und Ausflüge ein (2 Personen im 4er-Abteil oder Einzelbelegung der sog. Coupes (eigentlich 2er-Abteile). Für gestelltes Bettzeug müssen einmalige 50,- ZAR gezahlt werden. Mitreisende Kinder reisen zu stark ermäßigten Konditionen (1 ZAR = ca. 0,30 DM).
Die Mahlzeiten werden nicht wie bei vergleichbaren Unternehmen im Speisewagen eingenommen, sondern in Restaurants, auf Bahnhöfen oder auch in Schulen zubereitet.
Reiseziel in 1999 waren u.a. Swaziland, Krüger Nationalpark und Namibia. Alle Reisen beginnen und enden in Pretoria. Nähere Informationen:
Bushveld Train Safaris, Warmbad 0480, P.O.Box 237, Tel. 0027 12 991 2191 oder FAX 0027 014 736 3027.

Outeniqua Steam Festival [IV/1999]
(FE/KWK) Vom 19. bis 26. September 1999 fand das zweite Outeniqua Steam Festival statt. Nachdem das Festival 1998 eine Reihe von Pleiten, Pech und Pannen war, stand die Veranstaltung diesesmal durchaus unter einem guten Stern. Zwar waren die Abfahrtszeitangaben offenbar wieder "African Standard Time" (sinngemäß: sie hatten unverbindlichen Empfehlungscharakter), aber auch dies war im Vorjahr deutlich schlimmer. Immerhin fuhr etwa die Hälfte aller Züge planmäßig ab, weitere 40 % hatten bis zu einer halben Stunde Verspätung. Nur ein Zug (eine Extraleistung auf der Strecke George - Knysna) fiel ganz aus. Die Züge waren gut gefüllt, die (erstaunlich wenigen) Linesider kamen auch aufgrund des hervorragendes Wetters auf ihre Kosten.
Eine gute Idee, die weiter ausgebaut werden sollte, waren der Dinner-Train, der dreimal verkehrte. Es hätten einige Züge mehr in den frühen Morgenstunden (gute Dampfentwicklung aufgrund niedriger Temperaturen) und den späten Nachmittagsstunden verkehren sollen, dafür entschädigte die Vielzahl der eingesetzten Lokomotiven.
Besonders erfreulich war der Einsatz diverser Garratts: Neben der gerade frisch hauptuntersuchten GMAM 4122, welche den Großteil der Veranstaltung bestritt, kamen GL 2351, GEA 4023 und GB 2166 zum Einsatz.

Reise-Info [IV/1999]
(FE/KWK) Geldwechsel: Wer nicht mittels unverschämter Wechselgebühren (welche deutsche Großbanken als rein charitative Einrichtungen erscheinen lassen) die zahlreichen Raubüberfälle mitfinanzieren will - (zumindest wird dies als Begründung vorgeschoben), der sei an "RENNIES FOREIGN EXCHANGE" verwiesen. Dort werden Travellerschecks (Thomas Cook) OHNE jede Gebühr zum besten Tageskurs gewechselt, auch der sonstige Fremdwährungswechsel läuft gebührenfrei zu fairen Kursen. Rennies findet sich allein ca. 20 Mal im Raum Johannesburg, u.a. direkt am Flughafen. Das nächstgelegene Büro ist 24 Stunden täglich unter der gebührenfreien Nummer 0800 111177 zu erfragen.


Ecuador

Geplante Privatisierung der ENFE [IV/1999]
(Fahrplancenter) Die staatlichen ecuadorianischen Behörden haben wenig Hoffnung, daß die Bahn von einem Privatunternehmen übernommen wird. Ein Hinderungsgrund sind dabei die völlig überzogenen Preise für die angestrebten 30-Jahres-Konzessionen: z.B. Quito - Guayaquil für US$ 97 Mio., Ibarra - San Lorenzo für US$ 10 Mio., Ibarra - Cajas für US$ 1,5 Mio. Die ENFE soll nach Abgabe der rentablen Linien "liquidiert" werden. Weitere technische und ökonomische Untersuchungen werden angestellt, deren Resultate jedoch nicht vor Dezember 1999 vorliegen dürften.


Peru

Macchu Picchu, einfache Fahrt [IV/1999]
(Frankfurter Rundschau) Ende August kamen etwa 150 Touristen unfreiwillig zu einem Flug über die Anden. Sie hatten mit der Eisenbahn einen Tagesausflug von Cusco zum 150 Kilometer entfernten Inkatempel Macchu Picchu unternommen und saßen dort wegen eines Streiks der Eisenbahnarbeiter fest. Die Armee flog die Touristen am folgenden Tag mit Hubschraubern zurück in die Hauptstadt. Der Streik der Eisenbahner richtete sich gegen die Privatisierungspläne der peruanischen Regierung.


USA

Radweg statt Schienen [IV/1999]
(FAZ) In den Vereinigten Staaten entsteht bis zum Jahr 2010 auf stillgelegten Eisenbahntrassen ein Radweg quer durch den Kontinent. Ein Drittel der Strecke, die einmal Boston mit Seattle verbinden wird, ist schon in Betrieb, ein weiteres Drittel im Bau, für den Rest der Strecke läuft die Planung. Seit 1983 wurden in den Vereinigten Staaten auf alten Schienensträngen mehr als tausend sogenannte Railtrails mit einer Gesamtlänge von 17.000 Kilometern geschaffen.


China

China will Transrapid testen [IV/1999]
(FAZ) Der deutsche Thyssen-Konzern hat mit dem chinesischen Wissenschaftsministerium eine Absichtserklärung zur Errichtung einer Probestrecke für die Magnetschwebebahn Transrapid unterzeichnet. Die Strecke soll fünzig bis hundert Kilometer lang werden und entweder im Ballungsraum Shanghai oder in Peking entstehen. Über dieses Projekt wird seit anderthalb Jahren verhandelt. Der Bau einer Magnetschwebebahn zwischen Peking und Shanghai wird ebenfalls geprüft.


Iran/Frankreich

Großauftrag [IV/1999]
(FAZ) Die französische Regierung erhofft sich von verbesserten Beziehungen zu dem Regime in Teheran eine Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen. Teheran soll die Bestellung von hundert Lokomotiven im Wert von 1,2 Milliarden Francs beim französischen Konzern Alsthom angekündigt haben.


Thailand

Neues Reservierungssystem [IV/1999]
(FAZ) Zugfahren in Thailand wird einfacher, da von der staatlichen Eisenbahn ein Reservierungssystem eingerichtet wurde, mit dessen Hilfe an allen Bahnhöfen Reisen gebucht werden können. Bislang war dies nur an wenigen großen Stationen möglich. Ausländische Besucher können zudem für etwa 54 Mark einen Rail Pass kaufen, der landesweit an zwanzig aufeinander folgenden Tagen gültig ist.


Finnland

Test mit Sicherheitsgurten [IV/1999]
(dpa) Die finnische Bahngesellschaft VR hat 127 Passagiersitze eines Intercity-Zuges zu Testzwecken mit Sicherheitsgurten ausgestattet. Das Anlegen sei freiwillig. Bei einer "positiven Reaktion durch die Reisenden" wolle man weitere Züge mit Gurten ausrüsten, sagte ein Sprecher der Bahngesellschaft. Anlass des Versuchs war die Entgleisung eines Zuges in Jyväskyla 1997 mit elf Toten.


Großbritannien

Mehr Pünktlichkeit [IV/1999]
(FAZ) Der britische Staat will in den nächsten zehn Jahren umgerechnet 78 Milliarden Mark für die Modernisierung des Eisenbahnnetzes ausgeben. Mit dem Geld sollen nicht nur die Ursachen der sich häufenden Verspätungen beseitigt, sondern auch bessere Anschlüsse an den Luftverkehr geschaffen werden. Die für Gleise und Bahnhöfe im britischen Streckennetz zuständige staatliche Gesellschaft Railtrack wird als Gegenleistung für ihre Investitionen am Gewinn der privaten Eisenbahnunternehmen beteiligt.

Waverley Line restauriert [IV/1999]
(FAZ) In Großbritannien wird mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union eine weitere historische Eisenbahnstrecke restauriert. Die 150 Kilometer lange Waverley Line führt durch die Chevrot Hills von Edinburgh nach Carlisle. Wann auf der Verbindung zwischen Nordsee und Irischer See wieder Züge rollen, steht noch nicht fest. In Großbritannien sind derzeit 108 historische Bahnlinien in Betrieb, die pro Jahr von knapp acht Millionen Touristen genutzt werden.

Zugunglück bei London [IV/1999]
(FAZ) Bei der Kollision eines Hochgeschwindigkeits- und eines Nahverkehrszugs waren am 5. Oktober drei Kilometer westlich von Paddington 30 Insassen ums Leben gekommen und 245 weitere verletzt worden. Als Konsequenz haben die privaten Bahngesellschaften in Großbritannien neue Sicherheitsvorkehrungen für den Schienenverkehr vereinbart. Die Lokomotivführer werden künftig besser ausgebildet und eine besondere Telefonleitung für das Personal wird eingerichtet. Der stellvertretende Premierminister John Prescott, der zudem Verkehrsminister ist, sagte, die neue nationale Bahnaufsicht werde sich künftig für schnellere Verwirklichung von Sicherheitsvorkehrungen einsetzen.


Norwegen

Status der Norwegischen Raritäten [IV/1999]
(NKJ Internet) Einige E-Loks der Baureihe El.13 sind weiterhin im Einsatz. Man findet sie im Erzverkehr auf der Brevik-Bahn, als zusätzliche Loks vor Güterzügen um Halden, als Rangierloks in Oslo sowie neuerdings auch gelegentlich vor Güterzügen zwischen Oslo and Dombås sowie im Reisezugdienst zwischen Kristiansand und Stavanger.
Die NOHAB-Diesel der Baureihe Di.3 werden derzeit sogar teilweise modernisiert: Alle verbliebenen Loks erhalten doppelte Spitzenlichter. Die benötigten Bauteile werden abgestellten Exemplaren der selben Baureihe entnommen. Allein fünf solcher potentieller Ersatzteilspender sind in einem Tunnel nahe des Ausbesserungswerks von Trondheim hinterstellt.
Schlechte Neuigkeiten dagegen von einer anderen bedrohten Gattung: Ein Braunbär kam Ende September bei einer nächtlichen Begegnung mit einem Zug auf der Røros-Bahn nördlich von Elverum ums Leben. Dabei war der Bär mit modernster Technik ausgestattet - er trug einen kleinen Sender zur wissenschaftlichen Erforschung der Braunbärmobilität.


Polen

PKP wird privatisiert [IV/1999]
(Verkehrs-Rundschau) Die polnische Regierung hat das Bahn-Privatisierungsmodell des Transportministers genehmigt. Der Wert des hochverschuldeten Staatsunternehmens PKP soll durch eine tiefgreifende Umstrukturierung auf 20 Milliarden Mark gesteigert werden. Dies trifft zunächst die Belegschaft. Sie produziert 50 Prozent aller Unternehmenskosten. Über 60.000 der 203.000 Mitarbeiter sollen demnächst entlassen werden. Organisatorisch wird die PKP in zwei Unternehmen aufgeteilt. Das eine wird eine reine Transport- und Speditionsfirma sein, die mit privaten Firmen auf der Schiene konkurrieren wird. Das zweite soll die gesamte Infrastruktur des Bahnverkehrs betreuen, sie vermieten und verpachten.


Portugal

Historischer Zug am Douro [IV/1999]
(FAZ) Am Fluß Douro entlang führt eine der attraktivsten Bahnstrecken Portugals, die wieder regelmäßig von dem historischen Zug "Comboios Historicos do Douro" befahren wird. Die renovierten Waggons mit offenen Aussichtsplattformen stammen aus den Jahren 1908 und 1934. Die 203 Kilometer lange Trasse zwischen Porto und Pocinho wurde 1887 gebaut - mit sechsundzwanzig Tunnels und dreißig Brücken.


Rumänien

CFF COMANDAU [IV/1999]
(FE/Hufnagel) Eine traurige Nachricht. Die Waldbahn Covasna / Comandau hat den Betrieb eingestellt. Alle Beschäftigten sind derzeit arbeitslos. Pläne für die Zukunft konnten keine in Erfahrung gebracht werden.


Rußland

Günstigere Bahntarife [IV/1999]
(FAZ) In Russland bezahlen Ausländer jetzt für Bahnfahrten die gleichen Tarife wie Einheimische. Auch müssen Touristen ihre Fahrkarten nicht mehr an den "Intourist"-Kassen kaufen. Reisen auf dem insgesamt 87.000 Kilomter langen Streckennetz werden durch die neue Regelung wesentlich billiger als bisher. Eine Hin- und Rückfahrt zweiter Klasse im Schlafwagen von Moskau nach St. Petersburg etwa kostet statt 123,- DM nur noch 46,- DM.

Das Letzte:
"Bier her oder Leben"
[IV/1999]
(Trierischer Volksfreund/dpa) Vom Durst überwältigt wurde offenbar der Entführer des Schnellzugs Murmansk - Moskau in Russland. Er bedrohte den Schaffner mit einem Messer und stellte seine Forderung: "Zwei Flaschen Bier". Ob im Falle einer Nichterfüllung die Entführung nach München zum Oktoberfest geplant war, bleibt unklar ...! Zugestiegene Polizisten überwältigten den Geiselnehmer vor einer Klärung dieser Frage.

Das Allerletzte:
Der Abgeschobene zahlt selbst
[IV/1999]
(Spiegel 40/1999) Seit Monaten rollen streng geheime Züge des Nachts aus dem Kursker Bahnhof in Moskau Richtung Süden. Im Rahmen von sog. "ethnischen Säuberungen" hat die Polizei der Hauptstadt wieder zugeschlagen und "Schwarze" (= Schwarzhaarige Südländer) ohne Aufenthaltsgenehmigung für die Hauptstadt von Speichern und Kellern zusammengetrieben, die jetzt "in die Heimat" verfrachtet werden. Seit den Bombenanschlägen im September gibt es für den Rassenhass in Moskau keinen Halt mehr: Was nicht arisch aussieht, ist der böse Feind.
Anders als zu Zeiten des Zar, als Abschiebungen aus Moskau ebenfalls an der Tagesordnung waren, müssen die Abgeschobenen heute sogar noch für ihr Ticket selbst zahlen ....
Da die Aktion vom Jelzin-Gegenspieler Luschkow vorangetrieben wird, apostrophiert sich jener (Jelzin) flucks zum "Verteidiger der Menschenrechte gegen städtische Außenpolitik". (Anm. des Redakteurs: Jelzin arbeitet mittels der Bombardierung tschetschenischer Zivilbevölkerung zugegebenermaßen zumindest effektiver).


Rußland/Deutschland

Transrapid bis Moskau? [IV/1999]
(FAZ) Über die gegenwärtig geplante Streckenführung hinaus plädiert Niedersachsen dafür, schon jetzt eine europäische Perspektive des Transrapid zu entwickeln. Erst durch eine Verlängerung der Referenzstrecke nach Westen bis Amsterdam und in östlicher Richtung über Warschau bis Moskau könne der Magnetschwebezug seine Stärken gegenüber dem Flug- und Autoverkehr ausspielen.


Spanien/Rußland

Bahnstrecke Madrid - Moskau [IV/1999]
(Verkehrs-Rundschau) Der Ausbau der Bahnstrecke Madrid-Moskau (E-20) hat die EU fast eine Milliarde Mark gekostet. Die Modernisierung wird Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein. Auf der internationalen Strecke, die Madrid über Paris, Berlin und Warschau mit Moskau verbindet, werden Personenzüge mit einer Geschwindigkeit von 160 km/h und Güterzüge mit 120 km/h fahren können. Die gesamte Bahnstrecke der E-20 wurde über die Ländergrenzen hinweg einheitlich mit der neuesten Technik ausgestatte. Dadurch verkürzt sich beispielsweise die Fahrtzeit von Berlin nach Warschau um anderthalb auf rund vier Stunden.


Spanien

Neue Hochgeschwindigkeitsstrecke [IV/1999]
(FAZ) Eine dritte Hochgeschwindigkeitsstrecke für Züge ist in Spanien in Betrieb genommen worden. Sie führt von Valencia nach Madrid und verkürzt die Fahrtzeit um zwanzig Minuten auf dreieinhalb Stunden. Die beiden anderen Routen führen von Sevilla nach Madrid und von Barcelona über Valencia nach Alicante.


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