Nachrichten 2/2003


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Sambia

Konzession für 20 Jahre [2/2003]
Die Regierung von Sambia hat dem Konsortium aus New Limpopo Bridge Projects Investments (NLBI) und Spoornet (Südafrika) eine Konzession zum Betrieb der Sambischen Eisenbahnen (ZR) erteilt. Die Konzession läuft über 20 Jahre und hat einen Wert von 5 Milliarden US$. Das Konsortium muss jährlich 253 Mio. US$ sowie 5 % vom Umsatz an die sambische Regierung zahlen. Das kapspurige Netz hat eine Länge von 1.271 km. Es verbleibt im Besitz des Staates.
In den ersten beiden Jahren will das Konsortium 20 Mio. US$ in die Verbesserung des Netzes, die Kommunikationseinrichtungen und die Fahrzeuge stecken. Die ZR ist mit den Bahnen Tansanias sowie Simbabwes verbunden und erschließt auch eine Provinz der Dem. Rep. Kongo (ehem. Zaire). Das Konsortium erwartet, dass mit der Modernisierung der Durchgangsgüterverkehr in den nächsten Jahren gesteigert werden kann. Aber auch der Personenverkehr soll aufgewertet werden. (IRJ/ TME)


Senegal/Mali

Privatisierung in Aussicht [2/2003]
Auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin wurde bekannt gegeben, dass die Privatisierung der Eisenbahnstrecke Dakar - Bamako Anfang Februar vorgesehen sei. Die besten Chancen für den Erhalt der entsprechenden Konzession werden der kanadischen Gesellschaft Canac-Getmar eingeräumt. Sie will 239 Mio. in das Projekt investieren, während ihr Konkurrent, die französisch-kanadisch-belgische Groupe Snci-Bolloré International, nur 155 Mio. einzubringen bereit ist. Die Bahnlinie hat eine Länge von rund 1.200 km. (ITB-Tourism 2003)


Südafrika

Dampf-Ende auch bei den Goldminen [2/2003]
Die St. Helena Gold Mines Ltd. haben am 28. Oktober 2002 als letzter Industriebetrieb Südafrikas ihre Dampfloks abgestellt. Nach der Übernahme von St. Helena durch Freegold legte der neue Besitzer eine Schienenverbindung zur Nachbarmine und befördert nun das abgebaute Gestein von St. Helena mit Diesel nach President Brand. Die seit 1971 in St. Helena eingesetzten Pacifics der Baureihe 16CR sind seitdem arbeitslos. Mindestens zwei der vier Dampfloks sollen erhalten bleiben. (CRJ)

Ab Anfang der 90er stellten nach und nach alle Minen Südafrikas auf Diesel um, zuvor waren sie als Dampflok-Baureihen-Raritätenkabinett auch für Eisenbahnfreunde wahre Goldadern. (Foto: KWK; 16CR 771 in Welcom, St. Helena, 1989)

Chile

Santiago - Temuco [2/2003]
Der Nachtzug Santiago - Temuco fährt seit 6. Januar wieder. Die EFE hat die nötigen Reparaturen an den Wagen ausgeführt, damit keine weiteren Zwischenfälle eintreten und die behördlichen Anforderungen erfüllt sind. Ein schwerer Unfall hatte zur vorübergehenden Einstellung des Nachtzugverkehrs geführt. (VoT/ Fahrplancenter S. Rachdi)

Santiago - Chillán (Concepción) [2/2003]
Am 10. März 2003 hat die EFE ein zusätzliches Zugpaar "Terrasur" zwischen Santiago und Chillán in Betrieb genommen, das auch einen direkten Busanschluss von und nach Concepción anbietet. Nebst den zwei Nachtzügen nach Temuco und Concepción können Reisende nun fünf Mal täglich ab Santiago nach Chillán fahren. (VoT/ Fahrplancenter S. Rachdi)


Costa Rica

Verkehr auf der Pazifikbahn [2/2003]
Die Bahngesellschaft Incofer bietet weiterhin jeden Samstag und Sonntag ein Zugpaar zwischen San Jose und Caldera an. Von Caldera nach Puntarenas verkehrt jeweils ein Anschlussbus. Auch der Güterverkehr hat vor allem auf dem Atlantiknetz kräftig zugelegt. Außer Zement werden Bananen, Düngemittel, landwirtschaftliche Güter und Industrieprodukte wieder vermehrt mit der Bahn transportiert.
Trotz der Anstrengungen des Personals verkommen aber immer größere Teile der Infrastruktur. Elektrischer Betrieb findet gar nicht mehr statt. Die Regierung will die Bahn zwar loswerden, doch soll der Verkehr unverändert bis zur endgültigen Privatisierung aufrecht erhalten werden; eine weitere Stilllegung des ganzen Betriebes sei aber nicht mehr zu befürchten. (VoT/ Fahrplancenter S. Rachdi)


Honduras

Zugverkehr San Pedro Sula - Tela [2/2003]
Ferrocarril Nacional de Honduras (FNH) hat den Zug zwischen Puerto Cortés und Tela eingestellt und durch einen ebenfalls nur Freitag und Sonntag verkehrenden Zug zwischen San Pedro Sula und Tela ersetzt. Damit die Reisenden nach Puerto Cortés nicht ganz auf die Bahn verzichten müssen, verkehrt ein Anschlussbus in beiden Richtungen zwischen Puerto Cortés und Barracoa. Die Strecke von Tela weiter nach La Ceiba ist komplett stillgelegt worden. Der östliche Bahnhofsteil von Tela soll nach einem Augenzeugenbericht wie ein Schrotthaufen aussehen. Über den Zug La Ceiba - Cuyamel war nichts Genaues zu erfahren. (VoT/ Fahrplancenter S. Rachdi)


Karibik (St. Kitts u. Nevis)

Schmalspurrundfahrt doppelstöckig [2/2003]
St. Kitts zählt zu den touristisch weniger entwickelten Inseln in der Karibik. Stattdessen pflegt man den Anbau von Zuckerrohr und betreibt hierzu eine Schmalspurbahn, deren Hauptstrecke entlang der Küste einmal rund um die Insel führt. Nun hat man auch im Kleinstaat St. Kitts und Nevis erkannt, dass eine Eisenbahn als Touristenattraktion dienen kann, und folgerichtig die St. Kitts Scenic Railway ins Leben gerufen.
Jeweils um 8:10 und um 13:00 Uhr soll vom neuen Bahnhof Needsmust nahe der Hauptstadt Basseterre ein Personenzug zu einer Rundreise um die Insel starten. Das Angebot richtet sich vor allem an Kreuzfahrschiffe, deren Passagiere mit Bussen zur Bahn gebracht werden. Die Zugfahrt auf dem etwa 50 km langen Rundkurs wird gegen den Uhrzeigersinn durchgeführt und dauert planmäßig 3 Stunden und 20 Minuten. Die Zuggarnitur besteht aus neuen Doppelstockwagen mit klimatisiertem Untergeschoss und luftigem Panoramadeck auf der ersten Etage.
Zur Beförderung der Züge wurden einige polnische Lyd2-Dieselloks über Interlok Pila in die Karibik verschifft. Angesichts der doch recht voluminösen Zuggarnituren bleibt zu hoffen, das die Qualität der Gleislage in St. Kitts deutlich besser als der aktuelle Zustand ihrer polnischen Pendants ist. Einen ersten Eindruck von dem Bähnchen bekommt man im Internet unter "http://www.stkittsscenicrailway.com/".


Kuba

Fiasko für die Fans [2/2003]
Die pessimistische Vorhersage von Samuel Rachdi im vorletzten Heft hat sich bestätigt. Durch Stilllegung zahlreicher Zuckermühlen und den ungebrochenen Trend zum LKW erlebte der Dampflokeinsatz in der Saison 2003 einen dramatischen Einbruch.
Einzig bei der Zuckerfabrik 207 Gregorio Arlee Manalich im Süden von Havanna war noch umfangreicher Betrieb mit bis zu vier Dampfloks gleichzeitig auf 762-mm-Schmalspur zu erleben. Im Streckendienst auf Normalspur reduzierte sich der Dampfbetrieb auf die Centrals 212 Boris Luis Santa Coloma (Übergaben von der stillgelegten Zuckermühle Ruben Martinez Villena bis zum Streckenknoten von Roble), 441 Diez de Octubre (Mühle ist stillgelegt, Zuckerrohr geht zur Staatsbahn nach Ranchuelo, von dort meist mit Diesel weiter zu Ifrain Alfonso) und gelegentliche Einsätze beim Central 440 Ifrain Alfonso.
Halbwegs regelmäßigen Rangierdienst mit Dampfloks im Werksgelände erlebten Besucher bei den Centrals 404 Ciudad Caracas, 411 Jose Maria Perez, 427 Quintin Banderas, 434 Panchito Gomez Toro, 504 Ecuador und 515 Ciro Redondo.
Eine Überlebenschance haben die Dampfloks nur noch im Charter- und Touristenverkehr. Bekannt sind solche Einsätze von den Centrals 213 Manuel Martinez Prieto, 303 Australia, 315 Jose Smith Comas, 320 Juan Avila, 403 Mal Tiempo, 428 Marcelo Salado, 443 Pepito Tey, 448 Simon Bolivar und 517 Patria o Muerte. Einige der genannten Mühlen sind für die normale Zuckerverarbeitung bereits stillgelegt. Dieses Schicksal ereilte auch das Central 635 Rafael Freyre. Auf dessen landschaftlich schönen Schmalspurstrecken im Osten Kubas verkehrten die Touristenzüge in diesem Jahr wegen des maroden Zustands der Dampfloks vermutlich nur mit Dieseltriebwagen.
Weitere dampfgeführte Touristenzüge kann man wie in den vergangenen Jahren auf der Staatsbahn ab Trinidad und auf dem Rundkurs im Lenin-Park in Havanna erleben.
Nicht nur die Dampfloks hat das Mühlensterben hart getroffen. Mit der Stilllegung des Umweltverpesters Camilo Cienfuegos haben auch die Elektroveteranen der Hershey-Bahn ihr wichtigstes Einsatzgebiet verloren. Den vier verbliebenen betriebsfähigen Loks bleibt nun nur noch der 1-2 mal pro Woche verkehrende Güterzug zur Rumfabrik in Santa Cruz sowie die Beförderung der Museumstriebwagen 3006 und 3008, deren uralte Motoren offenbar final den Geist aufgegeben haben. Der letzte fahrbereite Brill-Triebwagen 3009 wird meist auf der Zweigstrecke nach Santa Cruz eingesetzt. Auf dem Ast nach Caraballo fährt ein auf Zweirichtungsbetrieb umgebauter einteiliger Triebwagen ex-Barcelona.
Eine neue Herausforderung finden fotografierende Eisenbahnfans auf der Staatsbahn. Mit der Zulieferung von gebrauchten Fahrzeugen aus dem Ausland nimmt dort die Bandbreite der Motive kontinuierlich zu. Wie wäre es mit DR-Ferkeltaxen unter Palmen? Die ehemaligen 771er trifft man zum Beispiel im Bahnhof Cristina in Havanna. (Internet Rob Dickinson)

Ferkeltaxen als Fehleinkauf? [2/2003]
Informationen örtlicher Eisenbahner zufolge ist die UFC (Unidad Ferrocaril Cubana) nicht gerade glücklich geworden mit den im Jahr 2002 gebraucht aus Deutschland übernommenen LVT der Baureihen 771/ 971. Neben dem geringen Fassungsvermögen ist vor allem das Fehlen einer Klimaanlage bzw. öffnungsfähiger Fenster das Problem. Deshalb kommen die LVT bevorzugt nachts zum Einsatz, wenn die Hitze nicht ganz so schlimm ist. Über den nachträglichen Einbau von Klimaanlagen wird nachgedacht, eine Finanzierung ist aber nicht in Sicht. (Internet)


Paraguay

Totgesagte leben länger [2/2003]
Im Laufe des Jahres 2002 fanden wider Erwarten nochmals zwei Sonderfahrten statt, eine zwischen Luque und Ypacaraí und eine nach Sapucay (ab Ypacaraí). Die erste Fahrt ging auf dem Rückweg über Luque hinaus bis nach Asunción, wo allerdings der Zug auf einem Bahnübergang am Rande der Stadt anhielt und die Reisenden auf einen Omnibus umsteigen mussten.
Trotz Demontage der Bahn von Süden her sowie im Bereich des Bahnhofs von Asunción konnte festgestellt werden, dass fast das gesamte Personal immer noch anwesend ist und die Werkstätte in Sapucay sogar gelegentlich noch arbeitet, obwohl es nichts mehr zu reparieren gibt. Der größte Teil der Loks wird der Verschrottung zugeführt. Etwa 50 % der Güterwagen und fast alle alten hölzernen Personenwagen sind schon weg. Zwischen Sapucay und Villarica kann nicht mehr gefahren werden, da Bewuchs und Unterspülungen die Gleise unpassierbar gemacht haben. (VoT/ Fahrplancenter S. Rachdi)


Uruguay

Minimaler Bahnbetrieb [2/2003]
Zum Jahreswechsel wurde die Staatsbahn AFE stark reduziert. Die Infrastruktur ging an das Transportministerium über, die Zahl der Angestellten bei AFE wurde um etwa 1.100 Personen auf nur noch gut 500 verringert. AFE hat mit der Aufarbeitung von Brill-Triebwagen begonnen; damit soll ein Nahverkehr zwischen Sayago und Victor Sudriers eingerichtet werden.
Der alte Hauptbahnhof von Montevideo verkommt immer mehr, ist aber noch in Betrieb für die Nahverkehrszüge nach Progreso und 25 de Agosto. Der neue Bahnhof (Apeadero) wäre zwar fertig, doch sind die Weichen nicht befahrbar, da deren Radien nicht stimmen und die Gleise zu nah an der Bahnsteigkante liegen! (VoT/ Fahrplancenter S. Rachdi)


China

Staatsbahn stellt Dampflokunterhaltung ein [2/2003]
Die chinesische Staatsbahn CNR hat angekündigt, zum 1. Mai 2003 in sämtlichen noch verbliebenen Dampflokausbesserungswerken (u.a. in Changchun und Mudanjiang) sowie in sämtlichen Depots die Instandhaltung von Dampflokomotiven aufzugeben.
Für die Staatsbahn selbst ist das keine nennenswerte Änderung, nachdem diese seit Oktober 2002 sämtliche eigenen Dampfloks aufs Abstellgleis geschoben hat. Problematisch wird die Angelegenheit aber für Provinz- und Privatbahnen, welche Dampfloks der Staatsbahn angemietet haben (z.B. Wuhai - Jilantai) oder ihre Loks in Depots und AWs der Staatsbahn hauptuntersuchen ließen wie z.B. die Ji-Tong-Eisenbahn.
Private Ausbesserungswerke, die oft eher Feldschmieden ähneln wie z.B. in Sujiatun bei Shenyang, kommen laut Ji Tong nicht in Frage, da die Qualität dortiger Hauptuntersuchungen unbefriedigend sei. Es ist daher noch nicht absehbar, welche Konsequenzen auf den Dampflokeinsatz bei der Ji Tong das Ganze haben wird: Fahren auf Verschleiß, Aufbau eigener HU-Möglichkeiten oder beschleunigte Verdieselung? (Internet)


Indien

Anschlag auf Zug [2/2003]
Bei einem Bombenanschlag auf einen Zug sind in Bombay elf Menschen ums Leben gekommen. Der Sprengsatz war am 18. März zur Hauptverkehrszeit in einem Pendlerzug detoniert, der im Zentrum der Stadt hielt. Mehr als 50 Personen wurden verletzt. Die Polizei sieht eine Verbindung zu früheren Anschlägen, bei denen derselbe Sprengstoff benutzt wurde. (FAZ)


Indonesien

Neue Strecke auf Sumatra [2/2003]
Die indonesische Regierung hat eine Machbarkeitsstudie für eine neue Eisenbahnstrecke auf Sumatra in Auftrag gegeben. Geplant ist eine 1.350 km lange Linie, die den Westen und den Norden der Insel miteinander verbindet. Wenn das Gutachten positiv ausfällt, soll mit dem 225 km langen Abschnitt vom Hafen Dumai nach Rantau Prapat in Nordsumatra begonnen werden. Zunächst ist nur an Güterverkehr gedacht; wenn die Bevölkerung weiter wächst, sollen zu einem späteren Zeitpunkt auch Personen befördert werden. (IRJ/ TME)


Japan

B20 10 aufgearbeitet [2/2003]
Die B-gekuppelte Tenderlok B20 10 des Dampflokmuseums Umekoji/Kyoto (siehe FE 4/1995) wurde wieder betriebsfähig aufgearbeitet. Aufgrund ihrer geringen Zugkraft erscheint es jedoch eher unwahrscheinlich, dass sie vor Sonderfahrten auf einer Hauptstrecke eingesetzt wird. Stattdessen wird sie wohl öfters im Dampflokmuseum zum Einsatz kommen. Vom Typ B20 sind insgesamt nur noch zwei Maschinen erhalten: Neben der B20 10 in Kyoto existiert noch die B20 1 als Denkmallok in Iwamizawa/Hokkaido. (OM)

Shinkansen-Erweiterung eröffnet [2/2003]
Am 1. Dezember 2002 wurde die Verlängerung des Tohoku-Shinkansen von Morioka nach Hachinohe eröffnet. Auf dieser Strecke (mit zwei Zwischenbahnhöfen) wird ein angenäherter Stundentakt angeboten. Die Züge heißen "Hayate" und fahren zwischen Tokyo und Morioka mit dem "Komachi" (nach Akita) gekoppelt. Die schnellste Verbindung zwischen Tokyo und Hachinohe beträgt 2 Stunden 56 Minuten, was gut eine halbe Stunde schneller ist als die bisherige Verbindung mit Umsteigen in Morioka. Alle "Hayate"- und "Komachi"-Verbindungen sind nun reservierungspflichtig. Gleichzeitig werden auf der Strecke von Hachinohe nach Hakodate (Hokkaido) neue Elektrotriebwagen der BR 789 eingesetzt, welche die lokbespannten Züge durch den Seikan-Tunnel ersetzen. Das Umsteigen in Aomori entfällt, und insgesamt dauert die schnellste Verbindung Tokyo - Hakodate nun 5 Stunden 58 Minuten, über eine Stunde schneller als bisher.
Da mit der neuen Shinkansen-Strecke von Morioka bis Hachinohe die alte, parallel verlaufende Kapspurstrecke ihren hochwertigen Fernverkehr verliert, war JR nicht mehr an einem Weiterbetrieb interessiert. Diese Strecke wird daher von den Präfekturen übernommen und von einer neuen Bahngesellschaft betrieben. Der JR-Railpass gilt auf dieser Strecke dann nicht mehr. (OM)


Myanmar

Änderungen beim Dampflokeinsatz [2/2003]
Der planmäßige tägliche Dampflokeinsatz auf den Zweigstrecken nach Madauk und Nyaungkhashe sowie vor dem Personenzug 85/86 zwischen Bago and Mottama ist Geschichte. Die Leistungen wurde von Triebwagen bzw. Dieselloks übernommen.
Ein neues Betätigungsfeld haben die Dampfloks der Depots Mottama, Bago, Pyuntaza, Taungoo und Pyinmana im Güterzugdienst gefunden. Befördert werden Steine, gemischte Güter und saisonal auch Zuckerrohr. Neues Highlight auf der Agenda sind die Teakholzzüge von Hlaingdet (östlich von Thazi) nach Yangon-Mahlwagon.
Die Züge verkehren unregelmäßig etwa alle zwei Wochen. Das Gewicht von etwa 600 Tonnen bedeutet Grenzlast für die Baureihe YD. Die Lok wird von einem beliebigen Depot auf der Strecke gestellt und bleibt mitsamt Personal für die gesamte mehrtägige Reise vor dem Zug. Das größte Problem beim Dampflokbetrieb in Myanmar scheint inzwischen die Beschaffung des Brennstoffs für die ölgefeuerten Maschinen zu sein. (Internet Rob Dickinson und Bernd Seiler)


Taiwan

Schweres Zugunglück [2/2003]
Bei einem Zugunglück in Zentraltaiwan sind Anfang März 17 Personen ums Leben gekommen. 156 Fahrgäste wurden verletzt, die meisten von ihnen schwer. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft waren bei vier Waggons der von Touristen gern benutzten Alishan-Waldbahn die Bremsen nicht angeschlossen worden. Deshalb habe nur die Lokomotive gebremst. Drei Waggons entgleisten, einer stürzte in ein Tal hinab. Der Zugführer wurde festgenommen. Vermutlich habe er vor der Abfahrt die Bremsen nicht geprüft, sagte der Staatsanwalt. (Süddeutsche Zeitung)


Australien

S-Bahn gegen Sandstein-Wand [2/2003]
Bei einem schweren S-Bahn-Unglück im Großraum Sydney wurden am 31. Januar sieben Menschen getötet und 40 Fahrgäste teils schwer verletzt worden. Einer der morgendlichen Doppelstocktriebwagen von Sydney Central nach Port Kembla entgleiste südlich der Station Waterfall in einer Kurve und wurde gegen eine Sandstein-Wand geschleudert. Die Rettungsmannschaften fanden eine Horror-Szene vor:
Zwei der vier Wagen lagen auf der Seite und mussten mit Schneidbrennern geöffnet werden, damit die Hilfsmannschaften die Verletzten erreichen und sie bergen konnten. Erschwert wurde das Ganze durch die Lage der Unfallstelle innerhalb eines Nationalparks an einer unwegsamen Stelle. Die meisten Toten und Verletzten mussten von Hubschraubern aus der Schlucht hochgewunden werden. Über die Unfallursache wird nach wie vor spekuliert, da überhöhte Geschwindigkeit wohl ausscheidet und der Gleiszustand erst am Tag zuvor inspiziert und für "gut" befunden worden war. (Frankfurter Rundschau/ RD)

Ausverkauf bei Pacific National [2/2003]
Die Privatisierung von FreightCorp und National Rail sowie ihr Zusammenschluss zu Pacific National war u.a. auch mit der Auflage verknüpft, überflüssiges Rollmaterial zu verkaufen. Neben diversen Dieselloks standen auch sämtliche Gleichstrom-E-Loks von FreightCorp zur Disposition, welche bis Mitte letzten Jahres noch sporadisch in New South Wales zum Einsatz kamen.
Am 20. Februar fanden insgesamt 105 Loks und 372 Waggons neue Besitzer, wobei sich die private Silverton Rail mit Sitz in Broken Hill (NSW) den Löwenanteil sicherte, nur drei Diesel- und zwei E-Loks gingen an Museumsvereinigungen. Ein großes Geheimnis ist derzeit noch die Weiterverwendung der insgesamt 58 von Silverton Rail erworbenen E-Loks. Munter spekuliert wird z.B. über einen teilweisen Verkauf nach Übersee. (Motive Power)

In langen Reihen warten die überflüssigen E-Loks von Pacific National (vormals FreightCorp) im Depot Lithgow auf ihr weiteres Schicksal. (Foto: Thomas Estler, Nov. 2002)

Ghan verkürzt [2/2003]
Seit 1. April verkehrt der Ghan wie früher nur noch mit dem Laufweg Adelaide - Alice Springs. Der Abschnitt Sydney - Adelaide ist entfallen. Als Grund nannte die Betreibergesellschaft Great Southern Railway (GSR) mangelnde Auslastung.
Ebenfalls geändert wurden zu diesem Zeitpunkt die Abfahrtstage des Indian Pacific in Sydney. Statt montags und donnerstags beginnt der bekannte Prestigezug seine lange Reise quer durch Australien nach Perth nun mittwochs und samstags. Damit konnten die langen Standzeiten in Sydney auf wenige Stunden verkürzt werden. (RD)

Victorias neuer Staatsbetrieb [2/2003]
Am 15. Januar gab Victorias Regierung die Gründung der staatseigenen Victorian Rail Services Pty Ltd. bekannt, welche als Auffanggesellschaft für das halbe Melbourner Straßenbahn- und S-Bahn-Netz (M>Tram, M>Train) sowie den regionalen Personenverkehr in Victoria (V/Line Passenger) dient. Wie im letzten Heft erwähnt, gab der bisherige private Franchise-Nehmer National Express zum 22. Dezember 2002 auf.
Derzeit sind Verhandlungen zwischen der Regierung Victorias und den beiden verbliebenen privaten Betreibern Connex und Yarra Trams im Gange, um deren Franchise-Vereinbarungen zu revidieren. Erklärtes Ziel der Regierung ist es, für den öffentlichen Personennahverkehr im Großraum Melbourne nur jeweils einen Betreiber für die Straßenbahn und die S-Bahn zu erhalten. (RD)

Noch schien die privatisierte Schienenwelt Victorias in Ordnung, als im November 2002 ein "Sprinter" Ballarat in Richtung Melbourne verließ. (Foto: Thomas Estler)

Europa

Bahnliberalisierung [2/2003]
Der 15. März wurde von der EU-Kommission als "Einschnitt in der Geschichte des europäischen Bahnverkehrs" bezeichnet. Die Verkehrskommissarin de Palacio meinte, viele Bahnunternehmen hätten ungeduldig auf diesen Tag gewartet, um neue Geschäftsstrategien verfolgen zu können: Seit diesem Zeitpunkt gilt das "1. EU-Bahnmaßnahmenpaket", das den Markt für die Fracht geöffnet hat. Ein Drittel der etwa 150.000 EU-Gleiskilometer wurde damit als Transeuropäisches Güternetz für den internationalen Frachtverkehr freigegeben.
In Wirklichkeit haben aber bisher nur Dänemark, Deutschland, Großbritannien, die Niederlande, Österreich und Schweden ihren Bahngütermarkt weitgehend für den freien Wettbewerb auf der Schiene geöffnet. Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland und Luxemburg schotten sich dagegen immer noch durch einen überwiegend geschlossenen Markt ab. Belgien, Italien, Portugal und Spanien wurde von der EU-Kommission immerhin eine teilweise Marktöffnung bescheinigt.
Allen säumigen Regierungen wurde bereits von der Verkehrskommissarin mit Vertragsverletzungsverfahren gedroht, und zwar noch vor dem Sommer. Denn schon wurde das 2. EU-Gesetzespaket über die Liberalisierung des Bahnschienenverkehrs vom Rat der Verkehrsminister verabschiedet; es soll 2006 in Kraft treten und bis 2008 die volle Liberalisierung ermöglichen. (Verkehrsrundschau)


Bulgarien

Stilllegungen bei den Schmalspurbahnen [2/2003]
Die Schmalspurstrecke von Cerven Brjag nach Orjahovo an der Donau wurde zum Fahrplanwechsel stillgelegt. Das gleiche Schicksal ereilte die Zweigstrecke der Rhodopenbahn von Pazardzik nach Varvara. Als letzte öffentliche Schmalspur verbleibt die 125 km lange Rhodopenbahn von Septemvri nach Dobriniste. Die Henschel-Dieselloks der Serie 75 befördern dort noch drei Personenzugpaare über die ganze Strecke. Der Güterverkehr ist stark zurückgegangen. (Die Drehscheibe)


Frankreich/Großbritannien

Eurotunnel mit Gewinn [2/2003]
Die Eurotunnel-Gesellschaft hat 2002 - nach einem Verlust von 188 Millionen im Vorjahr - einen Nettogewinn von 508 Millionen eingefahren. Der Überschuss aus dem operativen Geschäft belaufe sich auf 326 Millionen . Die 1986 für den Bau des Eurotunnels zwischen Großbritannien und Frankreich gegründete Gesellschaft hat derzeit einen Schuldenstand von 9,6 Milliarden . Erstmals konnte die Eurotunnel-Gesellschaft 2002 die Zinsen für ihre Schulden aus dem laufenden Geschäft begleichen. An der Pariser Börse zog die Notierung der Eurotunnel-Aktie nach Bekanntgabe dieses Ergebnisses um acht Prozent auf 0,56 an. (AFP/ FAZ)

Lkw-Shuttle durch Eurotunnel [2/2003]
Eurotunnel hat beim Pariser Transportminister eine Lizenz als Eisenbahnbetreiber beantragt. Mit Blick auf die kürzlich erfolgte Liberalisierung des Bahnfrachtsektors will das Unternehmen ein breiter gefächertes Leistungspaket am Markt anbieten. So plant die Gesellschaft einen speziellen Lkw-Shuttle zwischen Daventry bei London und dem Terminal Dourges in der Region Lille. Dieser ließe sich im Ein-Stunden-Takt einrichten und würde die 400 km lange Strecke in nur fünf Stunden bewältigen. Rückgrat dafür wären die 50 firmeneigenen Lokomotiven. Für den Lkw-Shuttle will Eurotunnel Waggons des Typs Megafret einsetzten. (Verkehrsrundschau)


Rumänien

GM modernisiert 57 Loks [2/2003]
Die rumänische Eisenbahngesellschaft CFR Calatori SA hat einen Vertrag mit dem US-Konzern General Motors (GM) über die Modernisierung von 57 dieselelektrischen Loks unterzeichnet. GM wird den Auftrag innerhalb von drei Jahren erfüllen, und zwar werden die Lokomotiven bei Electroputere SA in Craiova restauriert. Der Auftragswert liegt bei 100 Millionen US$. Das Geld hat sich CFR Calatori über einen Kredit von einem Bankenkonsortium (geleitet von der Internationalen Handelsbank Japans) verschafft. General Motors ist auch an der Privatisierung von Electroputere SA Craiova interessiert. (ADZ Bukarest)

Nutzung gebrauchter Trams [2/2003]
Deutschland hat seit 1996 den öffentlichen Personennahverkehr in Rumänien mit insgesamt 2,5 Millionen gefördert. Die Bundesregierung übernahm die Kosten für den Transport von gebrauchten Straßenbahnen und Trolleybussen von Deutschland nach Rumänien. Insgesamt sind nach Angaben der Deutschen Botschaft in Bukarest über 400 Fahrzeuge durch dieses Programm nach Rumänien gebracht worden. Sie haben alle noch eine Mindestlebensdauer von 10 bis 15 Jahren und wurden nach Instandsetzung kostengünstig oder kostenlos von deutschen Stadtwerken zur Verfügung gestellt. Sie fahren nun in rumänischen Städten wie z.B. in Bukarest, Kronstadt (Brasov) oder Klausenburg (Cluj). Allein im Jahre 2002 sind 36 Straßenbahnen übergeben worden. Mit der Lieferung von 27 Straßenbahnzügen nach Jassy (Iasi) im April und Mai 2003 wird dieses sehr erfolgreiche Programm abgeschlossen. (ADZ Bukarest)


Russland

Videoüberwachung in der Metro [2/2003]
Die Waggons der Moskauer U-Bahn sollen künftig mit Videokameras ausgestattet werden. Wie die Metro-Pressestelle mitteilte, wird dazu bis Jahresende ein Test auf der Strecke der so genannten "leichten Metro" im Stadtteil Butowo gestartet. Die U-Bahn der Hauptstadt sei eines der anfälligsten Objekte für mögliche Verbrechen, meinte der Sicherheitschef der Moskauer Stadtregierung. Deshalb wurden inzwischen auf nahezu allen Bahnsteigen Videokameras installiert, durch die bereits Straftaten aufgedeckt werden konnten. (MDZ Moskau)


Spanien

Pajares-Basistunnel [2/2003]
Das spanische Entwicklungsministerium hat die Planungsarbeiten für einen 25 km langen Tunnel unter dem Pajarespass im Zuge der Strecke Oviedo - León ausgeschrieben. Die Verbindung soll aus zwei Röhren mit Verbindungen alle 400 Meter bestehen. Das Ministerium rechnet mit Kosten in Höhe von 1,1 Milliarden. Man hofft, mit dem Bau Anfang 2004 beginnen zu können. Sechs Jahre später soll die neue Bahnverbindung betriebsbereit sein. (RGI/ TME)

Fahrerlose U-Bahn [2/2003]
In Barcelona soll die erste fahrerlose U-Bahn Spaniens gebaut werden. Siemens Transportation Systems hat gemeinsam mit Dimetronic den Auftrag erhalten, die U-Bahn-Linie 9 für den vollautomatischen Betrieb auszurüsten (Wert 72,5 Millionen , Siemens-Anteil 89 %). Das Konsortium wird die Zugsteuerung, Stellwerkstechnik und Betriebsleitzentrale für die bereits im Bau befindliche, 41 km lange Strecke liefern. Die Linie 9 soll im Jahr 2008 fertiggestellt sein und vom neuen Flughafen-Terminal im Süden der Stadt bis zum nördlichen Vorort Can Zam führen. (FAZ)


Türkei/Irak

100 Jahre Bagdadbahn-Gesellschaft [2/2003]
Am 13. April 1903 wurde in Konstantinopel, der Hauptstadt des Osmanischen Reiches, unter maßgeblicher deutscher Beteiligung die Bagdad-Eisenbahngesellschaft (Société Impériale Ottomane du Chemin de Fer de Bagdad) gegründet. Mit diesem spektakulären Großprojekt sollte eine Bahnverbindung von Berlin zum Persischen Golf hergestellt werden. Sie sollte von Konstantinopel über Konya, Adana, Mosul und Bagdad nach Basra und von dort an den Golf geführt werden - eine Zeitlang war Kuwait als Endpunkt im Gespräch.
Seinerzeit entwickelte sich die Bagdadbahn zum wichtigsten Prestigeprojekt des Deutschen Reichs. Sie war von Anfang an nicht nur ein wirtschaftliches Unternehmen sondern auch ein politisches Vorhaben. 1914 gaben die Briten ihren Widerstand gegen das Projekt auf und Berlin sicherte ihnen unter anderem zu, dass die Bahn nicht bis zum Golf sondern nur bis Basra gebaut werden solle, von wo aus dann Schiffe den weiteren Transport besorgt hätten.
Dazu ist es nicht mehr gekommen. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs war die Bahn noch weit von ihrer Vollendung entfernt. Erst am 15. Juli 1940, rund 36 Jahre nach dem ersten Spatenstich, wurde der Bau abgeschlossen. Die Bagdadbahn hat niemals mehr die politische Bedeutung gewinnen können, die sie vor dem Ersten Weltkrieg hatte. (Süddeutsche Zeitung)


Das Letzte

Bahngleis-Diebstahl [2/2003]
Zwei tschechische Rentner haben auf recht eigenwillige Weise ihre mageren Einkünfte etwas aufzubessern versucht. Die beiden Männer (62 und 77 Jahre alt) haben insgesamt zwei Kilometer Bahngleise aus einem unbewachten Lager gestohlen und später verkauft. Sie wurden inzwischen gefasst und angeklagt. Der angerichtete Schaden soll etwa 7.750 € betragen. (Münchner Merkur)

Entsorgung ins Meer [2/2003]
In Virginia Beach/USA wurden Mitte März fünfzig ausgemusterte U-Bahn-Waggons des New Yorker Subway-Systems von einem Schlepper in den Atlantik geschoben. Im Rahmen eines 2001 begonnenen Zweijahresprogramms werden auf diese Weise mehrere hundert U-Bahn-Wagen entsorgt. Zuvor werden allerdings Teile wie Innenausbau, Maschinen und Schmierfette entfernt. Angeblich sind in den USA solche Entsorgungsmethoden sogar bei Panzern nicht unüblich. (FAZ)

Elefantentransporter-Ruhestand [2/2003]
Ein bereits 1925 gebauter Waggon, der bis vor kurzem afrikanische Elefanten für einen Zirkus transportierte, hat seine letzte Fahrt an den Ammersee angetreten. Der 50 t schwere und 4,55 m hohe Schwertransport wurde dorthin von der Polizei eskortiert. (Münchner Merkur)


Das Allerletzte

Alternativer Nahverkehr neulich in Johannesburg: [2/2003]
Der Streifenpolizist Deon Fredericks reibt sich die Augen: Aus einem 16-sitzigen Kleinbus im Linientaxidienst Johannesburgs, den er gerade gestoppt hat, schälen sich 28 Erwachsene und 18 Kinder! Der Fahrer ist betrunken, die Reifen völlig abgefahren und die Bremsen funktionsuntüchtig, selbst die Scheinwerfer sind defekt. Der trockene Kommentar Fredericks: ·Etwas über der Norm ...!º
Die Minibustaxis erbringen den größten Teil des Nahverkehrs in den Ballungsräumen. Die Eisenbahn- und Buslinien verkehren auf zu weitläufigen Routen und sind im Vergleich zu teuer. Allerdings gibt es im Jahr 70.000 Unfälle mit über 1.000 Toten sowie rund 5.000 Verletzten. (Welternährung 1. Quartal/2003)


Letzte Meldung

USA - Verhaftung von Bahnfreunden in USA häufen sich[2/2003]
Vor wenigen Wochen wurde ein ex-Eisenbahner einer der "Class-I-Railroads" (das sind die großen landesweit vertretenen Bahnen), verhaftet, weil er sich mit einem Lokführer eines vor rotem Signal stehenden Güterzuges unterhielt. Der Eisenbahnfreund sitzt noch heute, 14 Tage danach, im Gefängnis, obwohl er vom Lokführer schon längst entlastet wurde. Das FBI stellt sich auf den Standpunkt, er sei ex(!!)-Bahner und habe sich deshalb nicht mehr dafür zu interessieren, alles andere sei suspekt! Besonders erwähnenswert ist, dass sich dieser Vorfall an der Ostküste ereignete. Dort gab es bisher kaum Probleme, während vor allem im Mittelwesten derartige Vorfälle schon öfters gemeldet wurden.


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