Russland, III/2010

Teure Streckenreparatur für Allegro

Die Kosten der Reparaturarbeiten auf dem Streckenabschnitt Vyborg – Buslawskaja im Leningrader Bezirk werden rund 1,09 Mrd. € betragen. Wie eine Pressemitteilung bekannt gab, begann die Rekonstruktion dieses Abschnitts im Rahmen der Vorbereitungen zum Start des schnellen Neigezuges „Allegro“, ein Gemeinschaftsprojekt der finnischen und russischen Staatsbahnen. Die neuen Neigezüge sollen zwischen St. Petersburg und Finnland ab Dezember dieses Jahres zu verkehren. Die Arbeiten begannen auf Initiative der finnischen Seite. (FE/Peter Romen)

Güterwagenproduktion verdoppelt

In Russland wurden zwischen Januar und Mai 17.600 Güterwaggons für Fernstrecken montiert. Dies bedeutete eine 2,3-fache Steigerung gegenüber dem Vorjahr, so der Bericht des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung. Das Wachstum erfolgte dank einer deutlichen Zunahme der Nachfrage nach rollendem Material. Gleichzeitig sank die Herstellung von Personenwagen auf 479 Einheiten, das heißt um 18,3%. (FE/Peter Romen)

„Falke“ ein voller Erfolg

Seit dem 17. Dezember des vergangenen Jahres bis zum 17. Juni diesen Jahres beförderte der „Sapsan“ (Falke) zwischen Moskau und St. Petersburg genau 657.395 Fahrgäste. Die mittlere Besetzung des „schnellen“ Zuges betrug insgesamt nach sechs Monaten des Verkehrs fast 84 %, und im Juni genau 89,4 %. Seit Ende Juli fährt der „Sapsan“ auch von Moskau nach Nischni Nowgorod. (FE/Peter Romen)

Umspurung auf Sachalin

Alle Strecken der Insel Sachalin, die bis 1945 nach japanischem Standard in Kapspur (1.067 mm) gebaut worden waren, werden zur Zeit auf die russische Breitspur (1.520 mm) umgenagelt. Als überaus schwierig erwies sich dabei, vorfabrizierte Schienen auf Schwellen in dem längsten Tunnel auf Sachalin zu legen. Diese Arbeit wurde während nur fünf Tagen ausgeführt, teilte der Sekretär der Sachaliner Eisenbahn, Sergej Daschdschinski, mit. Zunächst war 2007 der Tunnel entsprechend der russischen Maße verbreitert worden. Um den Schienenverkehr auf der Magistrale nicht einstellen zu müssen, baute man Dreischienengleise ein, sowohl breit- als auch kapspurig. Als die Rekonstruktion der gesamten Strecke beendet war, wurde die kapspurige Schiene von den Schwellen genommen, während das Breitspurgleis verblieb. Dieser einzigartige Gleistausch in dem 625 m langen Tunnel war am 3. Juni beendet.

Die gesamte Umspurung der rund 900 km langen Sachaliner Eisenbahn auf russische Breitspur begann vor fünf Jahren. Bis zum heutigen Tag sind ungefähr 300 km Strecke umgespurt, darunter mehr als 20 neue Brücken. (FE/Peter Romen)

Güterwagenproduktion verdoppelt PR/KWK

In Russland wurden zwischen Januar und Mai 17.600 Güterwaggons für Fernstrecken montiert. Dies bedeutete eine 2,3-fache Steigerung gegenüber dem Vorjahr, so der Bericht des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung. Das Wachstum erfolgte dank einer deutlichen Zunahme der Nachfrage nach rollendem Material. Gleichzeitig sank die Herstellung von Personenwagen auf 479 Einheiten, das heißt um 18,3%. (FE/Peter Romen)

„Falke“ ein voller Erfolg PR/KWK

Seit dem 17. Dezember des vergangenen Jahres bis zum 17. Juni diesen Jahres beförderte der „Sapsan“ (Falke) zwischen Moskau und St. Petersburg genau 657.395 Fahrgäste. Die mittlere Besetzung des „schnellen“ Zuges betrug insgesamt nach sechs Monaten des Verkehrs fast 84 %, und im Juni genau 89,4 %. Seit Ende Juli fährt der „Sapsan“ auch von Moskau nach Nischni Nowgorod. (FE/Peter Romen)

Umspurung auf Sachalin PR/KWK

Alle Strecken der Insel Sachalin, die bis 1945 nach japanischem Standard in Kapspur (1.067 mm) gebaut worden waren, werden zur Zeit auf die russische Breitspur (1.520 mm) umgenagelt. Als überaus schwierig erwies sich dabei, vorfabrizierte Schienen auf Schwellen in dem längsten Tunnel auf Sachalin zu legen. Diese Arbeit wurde während nur fünf Tagen ausgeführt, teilte der Sekretär der Sachaliner Eisenbahn, Sergej Daschdschinski, mit. Zunächst war 2007 der Tunnel entsprechend der russischen Maße verbreitert worden. Um den Schienenverkehr auf der Magistrale nicht einstellen zu müssen, baute man Dreischienengleise ein, sowohl breit- als auch kapspurig. Als die Rekonstruktion der gesamten Strecke beendet war, wurde die kapspurige Schiene von den Schwellen genommen, während das Breitspurgleis verblieb. Dieser einzigartige Gleistausch in dem 625 m langen Tunnel war am 3. Juni beendet.

Die gesamte Umspurung der rund 900 km langen Sachaliner Eisenbahn auf russische Breitspur begann vor fünf Jahren. Bis zum heutigen Tag sind ungefähr 300 km Strecke umgespurt, darunter mehr als 20 neue Brücken. (FE/Peter Romen)

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