USA, Heft III/2012

Das Letzte

Fahrgäste ausgesperrt

In Lancaster, PA, standen am Montagmorgen, 4. Juni, schon zum zweiten Mal die Pendler vor dem verschlossenen Amtrak-Bahnhof und mussten außen am Gebäude vorbei die Gleise überqueren, um ihren Zug zu erreichen. Die Fahrgäste wollten den 5.35 Uhr-Zug nach Philadelphia und New York besteigen, konnten aber nicht in das Bahnhofsgebäude gelangen. Im November 2011 war das Gleiche schon einmal passiert, wobei Amtrak hier einen „Fahrplan-Fehler“ für das nicht rechzeitige Öffnen des Bahnhofs verantwortlich machte. Recht dürftig klingt die Erklärung von Amtrak zu dem erneuten Vorfall: „Wir müssen feststellen, dass zum zweiten Mal in den vergangenen Monaten der Bahnhof nicht rechtzeitig geöffnet wurde. Nach dem ersten Vorfall haben wir einen zusätzlichen Mitarbeiter als „Backup“ eingestellt, in dessen Verantwortung das rechtzeitige Öffnen liegen sollte. Leider hat diesmal auch unser „Backup“ versagt. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten, welche unseren Fahrgästen entstanden sind. Wir werden weiterhin Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass so etwas in Zukunft nicht noch einmal passieren kann.“ (TRAINS)

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