Heft II/2020

Fernexpress Heft 2/2020 - Ukraine

Im Morgennebel überquert ein Erzzug mit einer Zwei-Sektions 2TE10M einen aufgestauten Inhulez-Zufluss auf der Fahrt von Petrove-Mine zur Aufbereitungsanlage Myrivske. (2. Okt. 2019 – Foto: Thorge Bockholt)

 

Liebe Leser,

als ich das letzte Vorwort schrieb, lebten wir noch in einer anderen Welt. Ich plante die Reisen (endlich mal außerhalb der Schulferien!) nach meiner Pensio­nierung, die im Sommer ansteht, freute mich auf ein letztes Schulhalb­jahr mit meinen Schülern, u.a. einem Abiturkurs in Umwelttechnik, überlegte welche Buchpro­jekte wohl als nächstes anzugehen seien …

Wenige Tage später war nichts mehr wie zuvor! Urlaubsplanung für die nächsten Wochen – unmöglich. Was in einem halben Jahr ist, kann niemand vorher­sagen – der nächste Lock-Down nach einer 2. Welle oder alles wieder halbwegs normal? Sicher ist, dass es weltweit eine Wirt­schaftskrise geben wird, wie seit Jahr­zehnten nicht mehr, mit allen negativen Neben­wirkun­gen, auch auf die Reisemöglichkeiten.

Ob der Bahnverkehr profitiert, wie die einen hoffen, oder Schaden nimmt, wie die anderen fürchten? Keiner weiß es. Nur, dass die Muse­ums­bahnen und -vereine bis an den Rand des Existenzminimums geschädigt sind, ist heute schon absehbar. Viele werden nicht überleben, wir alle müssen helfen, zu retten, was zu retten ist. Die Einnahmen mindestens von mehreren Monaten sind unwiederbringlich weg.

Genauso sieht es bei vielen kleinen Reiseunter­nehmen und -veranstaltern aus. Auch die Reise­branche wird eine andere sein. TUI und Condor werden mit Steuer-Milliarden gerettet werden, aber ob genug zum Überleben bei der kleinen Fachreise­agentur ankommt, steht in den Sternen. Und wieviele der schönen kleinen Hotels in der Atacama, in Darjeeling, in Lüderitz, in Truckee, in Grey­mouth, die wir so lieben, werden überleben?

Seien wir optimistisch und hoffen wir das Beste. Planen wir die nächste Reise, beim Reisebüro um die Ecke, bei der kleinen Fachagentur für die Mongolei, für Indien oder für Chile, die wir kennen und die uns immer gut beraten hat, und zahlen wir viel­leicht auch schon mal einen Hunderter an …? Wenn es wieder los geht, sollen „die“ ja noch da sein …

Herzliche Grüße 
Ihr Karl-W. Koch


 

Inhalt

Impressum und die lieferbaren Hefte

 

 

 

 

Dieselbetrieb in den Eisenerzminen von Kryvyi RihThorge Bockholt
Unter Höchstlast
Dieselbetrieb in den Eisenerzminen von Kryvyi Rih

 

 

Die Ablösung im GüterverkehrTE33AS „Tryzub“ auf dem Vormarsch
Die Ablösung im Güterverkehr

 

 

Die Uzhok-Passstrecke in den ukrainischen KarpatenDie Uzhok-Passstrecke in den ukrainischen Karpaten
Die eingleisige elektrische Hauptbahn L’viv – Chop/Mukhacheve

 

 

Konotop ... eine Stadt im Nordosten der Ukraine mit etwa 86.000 EinwohnernHans-Jürgen Schulz:
Die Straßenbahn in Konotop
Konotop … eine Stadt im Nordosten der Ukraine mit etwa 86.000 Einwohnern

 

 

Doppelseitige Karte 26 – 27

 

 

Auf Dampflok-Exkursion durch die UkraineMatthias Koch
Ukraine 1993
Auf Dampflok-Exkursion durch ein unbekanntes Land

 

 

Gelegenheit zu einer Tour in die WestukraineThomas Franke
Ein langes Wochenende in der Westukraine
Gelegenheit zu einer Tour in die Westukraine

 

 

Schienenrundreise durch die UkraineGünter Holle
Schienenrundreise durch die Ukraine
LÄNDER  –  MENSCHEN  –  EISENBAHNEN

 

 

 

Nachrichten Ukraine

 

 

 

 

 

NACHRICHTEN

 

 

 

 

 

Fotogalerie

 

Rücktitel

Fernexpress Heft 2-2020 - Rücktitel

M62-1410 mit Zug 6404 von Rakhiv nach Ivano-Frankivsk überquert den Prut in Yaremcha. (2. Okt. 2016)
(Foto: Thorge Bockholt)


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